Überblick

Das Baccarat Spiel kam gegen Ende des 18. Jahrhunderts in Frankreich auf und verbreitete sich von hier über die ganze Welt.

Spielerklärung

Baccarat ist ein Spiel mit 312 Karten, bei dem die Gäste nicht gegen die Bank, sondern gegeneinander spielen. Die eine Partei ist der Bankhalter, die andere Partei sind die Gegenspieler. Gespielt wird um den Einsatz des Bankhalters genannt BANKO, der von ihm ohne Grenze nach oben festgelegt wird. Das Haus setzt nur für jeden Tisch ein Minimum fest. Der Bankier hat jederzeit Rücktrittsrecht. Der Betrag, um den gespielt wird, liegt immer vor dem Croupier, der das Spiel leitet.

Bankhalter und Gegenspieler erhalten je zwei Karten verdeckt und können auf Wunsch noch jeweils eine dritte Karte offen dazubekommen. Gewinner ist derjenige, der den höheren Punkt hat. Der höchste Punkt ist Neun, der niedrigste Null (Baccarat). Die Zehn und die Bilder zählen Null, die Punktzahl der anderen Karten entspricht ihrem aufgedruckten Wert. Ergibt die Summe der Punkte von zwei oder drei Karten eine zweistellige Zahl, so werden nur die Einer berücksichtigt.

Beispiel: Eine 7 und eine 8 ergeben zusammen 15, Punktzahl = 5. Gewinner ist derjenige, der den höheren Punkt hat. Punktgleichheit bedeutet unentschieden und das Spiel erfolgt von neuem. Bei 8 und 9 werden die Karten sofort aufgedeckt, dadurch kann die Gegenseite keine dritte Karte ziehen. Dies nennt man Schlagrecht. Das Schlagrecht steht sowohl dem Bankhalter als auch der Gegenspieler zu.

Der Bankier kann nur verlieren, was er im Banko hat. Daraufhin erhält der nächste Spieler den Schlitten und ist Bankier. Der Schlitten wird so von einem Platz zum nächsten gereicht, daher auch die Bezeichnung Chemin de fer (Eisenbahn).


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